Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/kunden/webs/web2s3623/wp-settings.php on line 520

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/kunden/webs/web2s3623/wp-settings.php on line 535

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/kunden/webs/web2s3623/wp-settings.php on line 542

Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /var/kunden/webs/web2s3623/wp-settings.php on line 578

Deprecated: Function set_magic_quotes_runtime() is deprecated in /var/kunden/webs/web2s3623/wp-settings.php on line 18
Pferderennen Iffezheim » Andre Best


Andre Best

By Verena On November 23rd, 2008 in Andre Best /

Größe: 1,63m
Niedrigstes Gewicht: 52 kg
Geboren: 1970 in Essen
Erster Ritt: 09.04.89 in Gelsenkirchen mit Belle Fortune
Erster Sieg: 08.09.90 in Frankfurt, mit Night for Dancers
Größte Siege: Alexander-Rennen
Dr. Busch Memorial
Mehl-Mülhens
Silberne Peitsche
St. Leger
Youngsters-Cup
Zanders-Union
Lieblingsbahnen: Frankfurt und Köln
Sport: Schnelle Sachen, Ski, Wasserski, Motorrad
Lieblingsfilm: Ein Ticket für zwei
Lieblingsschauspieler: Mel Gibson
Lieblingsmusik: Techno
Lieblingsbücher: Stephen King

• Andre Best wurde 1970 in Essen geboren, aufgewachsen ist er in Köln, später zog er mit seinen Eltern nach Köln
• Zum Galoppsport kam er durch die Mitwirkung im Fernseher zum „Galopper des Jahres“
• Sein Vater stellte ihn im Rennstall von Bruno Schütz vor
• Er begann seine Lehre 1987 als Pferdewirt
• Er musste lange warten bis er seinen ersten Sieg feiern konnte
• Am 8. September 1990 wurde sein Fleiß und seine Ausdauer belohnt, von da an ging es Schlag auf Schlag
• Ein knappes Jahr später war der 50. Sieg fällig, nun war er Jockey
• Er wechselte zu Uwe Ostmann
• Von 1995 bis 1997 ritt Andre Best für Trainer Horst Steinmetz
• Im Herbst 1997 wurde er von Andreas Löwe engagiert

Alptraum-Ritt:
Der Ritt auf Greifvogel in Frankfurt in einem Gruppe-Rennen ist für ihn bis heute ein Alptraum geblieben. Es war Ende April 1992, es war herrliches Frühlingswetter, ein Renntag, wie er nicht schöner sein könnte.
Der Hengst war in Topform. Obwohl es erst sein drittes Rennen war und wir nur Außenseiterchancen hatten, waren wir sehr zuversichtlich. Auch der Besitzer war anwesen. Ich hatte bereits zwei Rennen gewonnen und fühlte mich ausgezeichnet.
Sharp Counsel, ein Franzose, war hoher Favorit.
Ich hatte ein ideales Rennen, lag bei langsamer Fahr am Ende des Feldes, spürte Aber dass das Pferd sehr gut ging. Ausgangs des Schlußbogens wurde es ernst. Er nahm Greifvogel etwas nach außen, damit er im Endkampf freie Bahn hätte. Die anderen schliefen ja nicht, vor allem Iron Fighter mit Andy Riding wurde sehr schnell. So, jetzt eine kleine Aufmunterung und dann mit den Händen ins Ziel! Greifvogel zieht rasant an, toll! Schon sind wir an Iron Fighter vorbei!
Herr im Himmel, plötzlich schrägt er nach links. Ich reagiere instinktiv, Peitsche wechseln und ihn gerade halten. Ich will doch nicht disqualifiziert werden. Rums, jetzt bricht er nach rechts weg. Alles geht blitzschnell im Zick-Zack-Kurs beenden wir das Rennen.
Ich bin froh, dass ich im Sattel geblieben bin und nichts passiert ist.
Drei, vier Längen haben wir verschenkt! Nase geschlagen sind wir Zweiter. Ich bin am Boden zerstört.
Der Besitzer ließ sich seine Enttäuschung nicht anmerken. Greifvogel ist halt noch ein wenig grün, meinte er.
Damals gab es noch das „Rennen der Woche“ und ausgerechnet dieser Ritt wurde im Fernseher übertragen. Immer wieder habe ich mir den Rennfilm angesehen und mich gefragt: Was hast du falsch gemacht? Was hättest du besser machen können? Heute weiß ich: Hätte ich nicht zur Peitsche gegriffen, hätten wir gewonnen.

No Comments »