Gerhard Huber
Größe: 1,63m
Niedrigstes Gewicht: 56kg
Nach Absprache: 54kg
Geboren: 1956 in Iffezheim
Erster Ritt: 1972
Erster Sieg: 1973 in Frankfurt mit Domino
Große Siege: 1981 Otto Schmidt-Renenn, 4. im Derby mit Prairie Dandy
1981 Scherping Rennen mit Mister Rocks zweimal Benazet-Rennen mit Ratsherr und Marc
1988 Großer Preis von St. Moritz mit Kyros
Vorbild: Yves St. Martin
Bahnen: Baden-Baden, München und Hassloch, im Winter St. Moritz
Sport: Fußball
Film: Französische Filme, schwarzweiß Filme mit Jean Gabin oder Alain Delon
Bücher: er sammelt Kochbücher
Träume: seiner Tochter genug geben zu können
Ein Feinschmeckerlokal mit ganz wenig Plätzen
Traumjob: Koch
Gerhard Huber wurde in Iffezheim geboren. Nicht nur die Rennen, die alljährlich stattfanden, sondern der regelmäßige Trainingsbetrieb weckten sein Interesse am Galoppsport.
Da er die körperlichen Voraussetzungen mitbrachte, wurde er 1972 Lehrling bei Jobst von Dewitz. Auch als Rennreiter bleib er seiner schönen Heimat treu und wer die vielfältigen Vorzüge dieser Region kennt, kann ihn gut verstehen. Als Standort für Trainingsquartiere und damit erst recht für einen Jockey, erwies sich Iffezheim gelegentlich als etwas problematisch. Ein Umzug in den Westen wäre für seine Laufbahn sicherlich förderlich gewesen. Doch der Preis war zu hoch, ein kurzer Ausflug nach Köln und Dortmund hatte ihm das deutlich gezeigt.
Damit soll nicht übersehen werden, dass er respektable Erfolge erzielt hat. Er erklärt nur, dass er viele Jahre als Freelancer tätig war. Lebensqualität hat eben ihren Preis. Erster Mann war er bei Fritz Drechsler. Ervin Simko und Fredy Gang. In der Schweiz ist er ein gern gesehener Gast. Viele prominente Trainer, von Rau bis Jentzsch, vertrauen ihm gern in München und Frankfurt ihre Pferde an.
Im Sommer 1997 wurde Gerhard Huber wegen einer unbedachten Äußerung gegenüber der Rennleitung in Frankfurt gesperrt. Ein sehr bedauerlicher Vorfall, der mit Einsicht auf der einen und Großzügigkeit auf der anderen Seite, zu vermeiden gewesen wäre.

