Terence Hellier
Größe: 1,69cm
Niedrigstes Gewicht: 57kg
Geboren: 1965 in Köln
Erster Sieg: 1981 in Düsseldorf mit Steuben
Große Siege: mit La Blue, Martessa, Protektor, Sinyar, Ungaro, Waky Nao
Lieblingspferd: Protektor
Hobby: Schwimmen, Radfahren, Badminton
TV: Dokumentarfilme und Tierfilme
Musik: Soul
Bücher: er liest gern, deutsch und englisch, Krimis, am liebsten in der Badewanne
Träume: Gesundheit
• Seine Mutter Jutta ist die Tochter von Heinz Eggers, der auch Jockey und Trainer war
• Als sich die Eltern scheiden ließen, mussten er und sein Bruder zu seinen Großeltern nach London
• Nach der Schule wurde Terence Lehrling bei Heinz Jentzsch, damals wog er gerade mal 36kg und verstand kaum deutsch, er wurde Lehrlings-Champion
• Nach der Lehre ging er ein Jahr nach England um Rennen zu reiten
• Zurück in Deutschland ritt er erst für Uwe Stoltefuß, dann für Andreas Wöhler, nach dem Trauma mit Lomitas war er bei Andreas Löwe, Bruno Schütz und Trond Hansen
• In dieser Zeit war er beruflich bedingt oft krank, danach ging er zu Trainer Hans-Albert Blume
Terence ist nicht nur von Höhen gekennzeichnet, vielleicht ist er gerade deshalb einer der beliebtesten Jockeys in Deutschland
Mondrian
Mai 1989 in Dortmund. Vor dem Rennen sagte der Besitzer: „Heute machen wir was ganz anderes. An letzter Stelle gehen und dann außen herum.“
Wieso? Das geht doch innen durch? Fragte er. Er ritt nach Order und sie wurden vierter.
Es war sein letzter Ritt auf dem Pferd.
Lomitas
Juli 1991 in Hamburg. Am Start hatten wir schon Probleme. Erst ging die Tür der Startbox von allein auf, dann haben sie die Tür zugeknallt, gerade als die anderen starteten. Als Letzte gingen sie ab und mussten außen herum.
Lomitas hatte auch noch ein Hufgeschwür, wie nachher festgestellt wurde.
Sie wurden Zweiter. Es war sein letzter Ritt auf dem Pferd.
Damals wollte er aufhören, zwei Ausnahmepferde hatte er, mit beiden ging es schief. Er fühlte sich ungerecht behandelt. Er war richtig down.
Erst als er bei Wöhler Schluß machte, ging es wieder besser. Er zog sich drei Monate vom Rennsport zurück. In dieser Zeit wurde ihm klar, wie viel ihm der Beruf bedeutete.

