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Pferderennen Iffezheim » History


Termine der Derbywoche 2009

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /

1.Renntag Sa. 27.06.2009 13:30
2.Renntag So. 28.06.2009 13:30
3.Renntag Di. 30.06.2009 16:30
4.Renntag Mi. 01.07.2009 16:30
5.Renntag Fr. 03.07.2009 13:30
6.Renntag Sa. 04.07.2009 13:30
7.Renntag So. 05.07.2009 11:30

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Zahlen und Fakten über das Derby

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /


Derby 2002:Andrasch Starke und Next Desert

Überlegenster Derby-Sieger
1981 siegte Orofino unter Jockey Peter Alafi mit zwölfdreiviertel Längen Vorsprung.

Schnellste Derby-Zeit
Für die 2.400-Meter-Distanz: 2:25,81 Minuten 1999 für Belenus.

Langsamste Derby-Zeit
1927 ist das Deutsche Derby als “Sumpf-Derby” in die Geschichte des Rennsports eingegangen. In tiefstem Morast erreichte der Schlenderhaner Mah Jong mit E. Pretzner im Sattel nach 3:30,2 Minuten das Ziel. Diese Zeit war die schlechteste, die jemals für einen Derby-Sieg gemesssen wurde. Wolkenbruchartiger Regen hatte das Geläuf in einen Morast verwandelt.

Größtes Derby-Feld
1977 stelllten sich gleich 24 Pferde dem Starter. Die beste Übersicht im größten Derby-Feld aller Zeiten hatte Gestüt Fährhofs Surumu unter G. Cadwaladr, der seiner Favoritenrolle damit vollauf gerecht wurde. Später überzeugte Surumu auch als Deckhengst, er ist u.a. Vater von Acatenango, Derbysieger 1985.

Kleinstes Derby-Feld
1905 waren nur vier Pferde am Start, Siegerin Patience unter R. Huxtable.

Höchste Dotierung im Derby
Das BMW 131. Deutsche Derby am 2. Juli 2000 war mit insgesamt 1.382.200 Mark dotiert.
Höchste Dreierwetten-Quote im Derby 1971 auf den Einlauf Lauscher – Madruzzo – Quisquis 368.228:10. Ein Wetter erhielt 92.057 DM für einen Einsatz von 2,50 DM.

Höchste Siegquote im Derby
1982 auf Ako 608:10.

Niedrigste Siegquote im Derby
1905 gab es auf auf Patience eine Gewinnquote von 10:10.

Einzige Frau im Derby
Vor ihr war keine und nach ihr ist immer noch keine in Sicht: Monika Blasczyk stieg 1979 als erste und immer noch einige Frau in einem Deutschen Derby ins Rennen: Die damals 18jährige Amazone wurde allerdings mit Varanes, der von ihrem Vater Hans Blasczyk trainiert wurde, nur Dreizehnte. Im Rennsattel war Monika Blasczyk ansonsten hoch erfolgreich und wurde sechsmal Championesse (1978, 1979, 1980, 1982, 1987 und 1990), inzwischen arbeitet sie als Galopper-Trainerin in Verl.

Letzte Stuten-Siege im Derby
1955 siegte Lustige mit Jockey Albert Klimscha im Sattel. Erst 42 Jahre später - 1997 - siegte Borgia vom Gestüt Ammerland mit Jockey Olivier Peslier.

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Die Geschichte über das Derby

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /

Es war im Jahre 1867, als der damals noch junge Hamburger Renn-Club eine Entscheidung fällte, die weit reichende Folgen für den Rennsport nicht nur in der Hansestadt haben sollte. Die leitenden Herren des Vereins, der 1852 gegründet wurde, zunächst in Wandsbek, ab 1855 im Ortsteil Horn Rennen durchführte, hatten eine revolutionäre Idee: Ein großes Rennen sollte geschaffen werden, mit langem Nennungsschluss, ein Derby für dreijährige Pferde nach englischem Vorbild, das zunächst einmal Norddeutsches Derby heißen sollte.

31 Nennungen wurden am 1. November 1867 für das für das Jahr 1869 vorgesehene Rennen für jeweils 25 Reichstaler abgegeben, das war für den Renn-Club fast etwas enttäuschend, doch war die Vorlaufzeit für damalige Verhältnisse schon erheblich. Das erste Norddeutsche Derby wurde schließlich unter enormen Zuschauerzuspruch am 11. Juli 1869 gelaufen. Fünf Pferde gingen an den Start, Investment im Besitz des damals 29 Jahre alten Ulrich von Oertzen, einem späteren Reichstagsabgeordneten, setzte sich als Favorit durch, sicherte seinem Eigner 1975 Reichstaler (Gewinn plus Einsätze), der zweitplatzierte Rabulist verdiente demgegenüber bescheidene 100 Reichstaler.

In den ersten Jahren waren ausschließlich „Pferde in den zum Norddeutschen Bunde gehörenden Staaten und Landestheilen“ zugelassen, ab 1872 durften dann aber alle deutschen Pferde mitlaufen, zudem auch die aus Österreich Ungarn. Doch erst 1889, als mit Uram-batyam ein in Budapest trainiertes Pferd gewinnen sollte, hieß das Rennen offiziell „Deutsches Derby.“

Dass das Rennen sich schnell als das Highlight der deutschen Rennsaison etablieren sollte, war nur logisch. Es gab halt das meiste Geld zu verdienen, was sich bis heute, bis auf wenige Ausnahmejahre, gehalten hat. 1890 standen etwa schon 38.000 Mark als Dotierung über dem Derby, darauf geschlagen wurden die Nenngelder – der Besitzer des damaligen Siegers Dalberg kassierte mit 57.200 Mark soviel, wie noch kein anderer Eigner vor ihm in einem deutschen Pferderennen. Was auch daran lag, dass der zunächst vom Staat misstrauisch beäugte Totalisator legalisiert wurde, die Buchmacher dagegen keinen Zutritt mehr zur Bahn hatten. Wenigstens vorläufig.

In jenen Jahren wurde das Derby von den Pferden des Hauptgestüts Graditz geprägt, die von 1886 bis zum Ende der staatlichen Pferdezucht das Rennen zwölfmal gewinnen sollten. Einen regelrechten Boom erlebte das Derby und natürlich auch die Rennen in Horn zu Beginn des 2. Jahrhunderts. Schon 1897 war das Preisgeld auf üppige 100.000 Mark geklettert. Der Kaiser kam auf die Bahn und wurde zum Stammgast, gesellschaftlich wurde der Derbytag zu einem „Muss“. Sportlich forderten die Pferde aus dem Gestüt Schlenderhan im Besitz des Freiherrn von Oppenheim die Graditzer mehr und mehr heraus. Von Sieger 1908 bis Adlerflug 2007 sollten es 17 Derbysiege werden, kein Gestüt hat öfter gewonnen.
Der Erste Weltkrieg konnte den Aufschwung des Rennsports kaum stoppen. Noch 1912 hatte der Renn-Club 900.000 Mark in die Anlage und eine neue Tribüne investiert. Trotz der Kriegswirren wurde eifrig gewettet, erst 1919 musste das Derby wegen revolutionärer Unruhen in Hamburg kurzfristig nach Berlin-Grunewald verlegt werden.

Das Derby 1923, offiziell mit 80.000 Mark ausgeschrieben, war aufgrund der Inflation von Multiplikatoren plötzlich 80 Millionen Mark wert. Doch das war schon tags darauf schon wieder wertlos. Im November betrug das Vermögen des Hamburger Renn-Clubs 3671 Billionen Mark, doch als die Rentenmark eingeführt wurde, waren es plötzlich nur noch 3.671 Mark!

Das alles konnte den Boom im Turf nicht stoppen: Weinberg, Oppenheim, Haniel, das waren die führenden Besitzer, Ernst Grabsch, Everett Haynes und der junge Otto Schmidt die Stars im Sattel. Die Derbysieger hießen Ferro, Graf Isolani oder Alba, waren bekannt wie heute Fußballprofis. Auch die Machtergreifung der Nationalsozialisten bedeutete noch kein Ende des Aufschwungs, die neuen, vom Rennsport aber zu Recht wenig geschätzten Herren zeigten sich sogar sehr angetan vom Turf, sollten später das Gestüt Schlenderhan annektieren. Stuten prägten die Szene, Nereide und Schwarzgold werden noch heute als „Wunderpferde“ bezeichnet.


Sein vierter Derbysieger: Hein Bollow mit Herero (Gestüt Römerhof) 1962.

Eine große Zäsur bedeutete der Zweite Weltkrieg. 1945 fiel das Derby ganz aus, in den Jahren darauf wurde es in München und Köln ausgetragen, erst 1948 kehrte es nach Hamburg zurück und mit Birkhahn gewann auch ein ganz Großer der deutschen Vollblutzucht. Doch die Fünfziger, ja auch noch die Sechziger Jahre waren in Horn geprägt von finanziellen Problemen. Das Besucherinteresse am Derbytag war immer enorm, es wurden bis zu 50.000 Besucher gezählt, doch der Rahmen war stets bescheiden. Es kam der Gedanke auf, das Derby besser woanders, etwa in Köln ausgetragen zu lassen.

Immerhin ging es mit dem Preisgeld nach oben: 100.000 Mark standen über dem Derby 1956, das Kilometer unter dem „Hamburger Jung“ Hein Bollow gewann. Trotzdem blieb die finanzielle Lage des Renn-Clubs prekär, bis Ende der Sechziger Jahre. Erst 1969, als Don Giovanni das 100. Derby gewann, gab es eine Art Wende. Am Derbytag wurden 2.1 Millionen Mark gewettet, es gab erhebliche Einnahmen aus den Eintrittsgeldern. Deutschland erlebte in den Folgejahren einen regelrechten Turf-Boom, Preisgelder und Wetteinnahmen stiegen in vorher nicht gekannte Höhen. Als 1977 der spätere Deckhengst-Star Surumu im kopfstärksten Derbyfeld aller Zeiten gegen 23 Gegner durchsetzte, gab es stolze 424.600 Mark zu gewinnen, der Umsatz erreichte allein in diesem Rennen nie gekannte 883.452 Mark.

1984 wurde das Derby erstmals mit einem Wirtschaftsunternehmen als Partner gelaufen (IBM), von 1987 bis 1991 hieß das Rennen Holsten Cup, seit 1991 ist BMW der allseits geschätzte Partner des Derbys.
Die Namen der Stars haben sich inzwischen geändert, heute sind Andrasch Starke oder Andreas Suborics die Publikumslieblinge, der Stall Blankenese um den langjährigen HRC-Präsidenten Franz-Günther von Gaertner gewann das Derby mit den Brüdern Samum und Schiaparelli. Die großen Zeiten der Achtziger und Neunziger Jahre sind fast schon Historie, doch die Magie des Derbys ist geblieben – seit 1869.

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die Tradition

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /


Bescheiden im Hintergrund: Trainer Heinz Jentzsch – hier hinter Gabrielle Baronin von Oppenheim (Gestüt Schlenderhan) – mit Derbysieger Stuyvesant 1976.

Es ist traditionell der erste Sonntag im Juli. Schon seit 1869. Dann summt die ganze Rennbahn in Hamburg-Horn. Zehntausende von Zuschauern, edelste Vollblüter auf dem Geläuf, die Jockeys, Trainer, Besitzer und Züchter in Hochspannung und High-Noon an den Wettkassen. Bei keinem anderen Rennen in Deutschland ist so viel Geld unterwegs, wie bei diesem: Beim wichtigsten Rennen des Jahres – beim BMW Deutsches Derby.
Die Spannung ist spürbar. Wenn sich die Startboxen öffnen und die Derbykandidaten zum ersten Mal an den Tribünen vorbeikommen, dann wird aus dem Summen der berühmte „Hamburg-Roar“: Dann mischt sich die lautstarke Anfeuerung der begeisterten Zuschauer mit dem donnernden Trommelwirbel der galoppierenden Hufe.

Die Pferde und Jockeys kämpfen um die wichtigste und begehrteste Trophäe im deutschen Galopprennsport, es ist der Kampf um das Blaue Band. Nach 2400 m und knapp zweieinhalb Minuten wird der Jubel ohrenbetäubend. Die Entscheidung: Es gibt einen neuen Derbysieger!

Ein Jockey, ein Pferd, sein Trainer, seine Besitzer und Züchter werden von einer Welle der Begeisterung getragen. „Es gibt für einen Jockey nichts Schöneres als nach dem Derby zwischen den beiden Schimmeln als Sieger vom Geläuf zu kommen“, erinnert sich Hein Bollow, der sowohl im Rennsattel als auch als Trainer die magische Grenze von 1000 Siegen knackte, „viermal habe ich das erleben dürfen: 1953 mit Allasch, 1954 mit Kaliber, 1956 mit Kilometer und 1962 mit Herero: Es war ein unbeschreibliches Gefühl!“ Ein Sieg als Trainer 1974 mit Marduk rundet Bollows persönliche Derby-Bilanz ab.

„Es ist die Erfüllung eines Lebenstraums“, bekennen Züchter und Besitzer wie Hans-Hugo Miebach, der 2002 mit Next Desert seinen ersten Derbysieger in den eigenen blau-weißen Rennfarben vom Geläuf holen durfte: „Und es ist umso schöner, wenn man das Pferd selbst gezüchtet und viele Jahre lang auf diesen Moment hingearbeitet hat!“

Sein vierter Derbysieger: Hein Bollow mit Herero (Gestüt Römerhof) 1962.

Andere hatten weniger Glück: Obgleich auf allen Rennplätzen der Welt hoch erfolgreich, fehlt ihnen der Derby-Sieg in der Bilanz: Es ist eben auch „das verrückteste Rennen der Welt“. So jedenfalls urteilte die Trainerlegende Heinz Jentzsch und er muss es wissen, schließlich sattelte er von 1969 mit Don Giovanni bis 1994 mit Laroche gleich acht Derbysieger!

Nur einer war noch besser: George Arnull mit neun Siegen – allesamt für das Gestüt Schlenderhan, das sich als erfolgreichster Besitzer sage und schreibe 17mal in die Siegerlisten eintragen durfte. Zuletzt 2007 mit Aderflug.

Ein Rennpferd hat dagegen nur einmal im Leben die Chance dieses Rennen zu gewinnen: Nur im Alter von drei Jahren darf es im Deutschen Derby laufen. So sieht es das Reglement vor. Und schon die Teilnahme ist schwierig genug: Von über 1000 Fohlen eines Jahrgangs sind es maximal 20, die sich über Qualifikations-Rennen einen Derby-Startplatz erlaufen können.

Derby 2002:Andrasch Starke und Next Desert.
Die Geschichte des Derbys ist nicht nur die Geschichte des wichtigsten Rennens in der deutschen Vollblutzucht, es ist auch ein Stück Kulturgeschichte.

Zwei Weltkriege hat das Derby überdauert, fünfmal musste es deshalb von Hamburg-Horn aus umziehen: 1919 nach Berlin-Grunewald, 1943 und 1944 nach Berlin-Hoppegarten, 1946 nach München-Riem und 1947 nach Köln. Aber Hamburg ist die Heimat dieses unvergleichlichen Rennens.

Lassen auch Sie sich vom Zauber dieses Galopp-Ereignisses anstecken.

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1869 bis 2008: Die Trainer der Derbysieger

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /

George Arnull: 9 Derbysiege
1927 Mah Jong
1930 Alba
1935 Sturmvogel
1938 Allgäu
1939 Wehr Dich
1940 Schwarzgold
1941 Magnat
1943 Allgäu
1949 Asterblüte

Heinz Jentzsch: 8 Derbysiege
1969 Don Giovanni
1970 Alpenkönig
1976 Stuyvesant
1978 Zauberer
1984 Lagunas
1985 Acatenango
1993 Lando
1994 Laroche

Adrian von Borcke: 7 Derbysiege
1934 Athanasius
1936 Nereide
1942 Ticino
1944 Nordlicht
1950 Niederländer
1951 Neckar
1957 Orsini

Sven von Mitzlaff: 7 Derbysiege
1966 Ilix
1967 Luciano
1968 Elviro
1973 Athenagoras
1974 Marduk
1979 Königsstuhl
1981 Orofino
1983 Ordos

Ch. Hayhoe: 5 Derbysiege
1870 Adonis
1871 Bauernfänger
1873 A. von Edelreich
1877 Pirat
1879 Künstlerin

Andreas Schütz: 5 Derbysiege
1998 Robertico
2000 Samum
2002 Next Desert
2003 Dai Jin
2004 Scirocco

Ch. Planner: 4 Derbysiege
1905 Patience
1913 Turmfalke
1915 Pontresina
1917 Landgraf

R. Waugh: 4 Derbysiege
1886 Potrimpos
1891 Peter
1893 Geier
1898 Habenichts

R. Day: 3 Derbysiege
1909 Arnfried
1910 Orient
1912 Gulliver II

Fritz Fösten: 3 Derbysiege
1921 Omen
1923 Augias
1929 Graf Isolani

G. Johnson: 3 Derbysiege
1895 Impuls
1896 Trollhetta
1901 Tuki

H. Reeves: 3 Derbysiege
1892 Espoir
1904 Con amore
1911 Chilperic

Peter Schiergen: 3 Derbysiege
2001 Boreal
2006 Schiaparelli
2008 Kamsin

Bruno Schütz: 3 Derbysiege
1987 Lebos
1990 Karloff
1991 Temporal

Valentin Seibert: 3 Derbysiege
1954 Kaliber
1956 Kilometer
1961 Baalim

R. Bateman: 2 Derbysiege
1869 Investment
1872 Hymenaeus

J. Butters: 2 Derbysiege
1887 Zsupan
1899 Galifard

A. Holarek: 2 Derbysiege
1925 Roland
1928 Lupus

J. Kuhr: 2 Derbysiege
1958 Wilderer
1965 Waidwerk

A. Lochow: 2 Derbysiege
1953 Allasch
1962 Herero

A. McCreery: 2 Derbysiege
1914 Ariel
1918 Marmor

J. Reeves: 2 Derbysiege
1883 Tartar
1888 Tegetthof

M. Schmidt: 2 Derbysiege
1946 Solo
1960 Alarich

R. Smart: 2 Derbysiege
1885 Budagyöngye
1889 Uram-batyam

W. Spademan: 2 Derbysiege
1920 Herold
1932 Palastpage

R. Utting: 2 Derbysiege
1931 Dionys
1933 Alchimist

G. Walker: 2 Derbysiege
1906 Fels
1907 Desir

Adolf Wöhler: 2 Derbysiege
1975 Königsee
1977 Surumu

Andreas Wöhler: 2 Derbysiege
1992 Pik König
1999 Belenus

F. Arnott: 1 Derbysieg
1876 Double Zero

A. Beeson: 1 Derbysieg
1900 Hagen

W. Beeson: 1 Derbysieg
1884 Stronzian

H. Blume: 1 Derbysieg
1952 Mangon

Hein Bollow: 1 Derbysieg
1974 Marduk

E. Brege: 1 Derbysieg
1948 Birkhahn

H. Brown: 1 Derbysieg
1908 Sieger

T. Bryant: 1 Derbysieg
1875 Palmyra

H. Cohn: 1 Derbysieg
1971 Lauscher

J. Cooter: 1 Derbysieg
1882 Trachenberg

W. Cowley: 1 Derbysieg
1881 Cäsar

J. C. Daley: 1 Derbysieg
1890 Dalberg

W. Deans: 1 Derbysieg
1894 Sperber

Ernst Grabsch: 1 Derbysieg
1937 Abendfrieden

J. Hatton: 1 Derbysieg
1897 Flunkermichel

A. Hecker: 1 Derbysieg
1964 Zank

H. G. Heibertshausen: 1 Derbysieg
1982 Ako

R. Hesp: 1 Derbysieg
1880 Gamiani

G. Hyams: 1 Derbysieg
1903 Bono modo

Jens Hirschberger: 1 Derbysieg
2007 Adlerflug

A. Klimscha: 1 Derbysieg
1963 Fanfar

A. Lippold: 1 Derbysieg
1922 Hausfreund

H. Milne: 1 Derbysieg
1902 MacDonald

Uwe Ostmann: 1 Derbysieg
1988 Luigi

J. G. Pejacsevich: 1 Derbysieg
1959 Uomo

Peter Rau: 1 Derbysieg
1996 Lavirco

G. Reinicke: 1 Derbysieg
1955 Lustige

A. Reith: 1 Derbysieg
1924 Anmarsch

Harro Remmert: 1 Derbysieg
1995 All My Dreams

J. Rosciszewski: 1 Derbysieg
1947 Singlspieler

A. P. Schlaefke: 1 Derbysieg
1980 Navarino

H. Steguweit: 1 Derbysieg
1986 Philipo

Horst Steinmetz: 1 Derbysieg
2005 Nicaron

A. Stössel: 1 Derbysieg
1919 Gibraltar

Uwe Stoltefuß: 1 Derbysieg
1989 Mondrian

W. Sulzberger: 1 Derbysieg
1926 Ferro

F. Taral: 1 Derbysieg
1916 Amorino

J. Waugh: 1 Derbysieg
1878 Oroszvar

M. Young: 1 Derbysieg
1874 Paul

Paul G. Zuber: 1 Derbysieg
1972 Tarim

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1869 bis 2008: Die Jockeys der Derbysieger

By Verena On Januar 14th, 2009 in History /

Gerhard Streit gehört nicht zum “Club der 1.000 Sieger” und seine Popularität erreichte kaum die eines Otto Schmidt, Fritz Drechsler oder ‘Hein’ Bollow. Dennoch war Gerhard Streit einer der bedeutendsten Jockeys, die der Turf je hervorgebracht hat.

Es sind auch nicht seine über 900 Erfolge, die seine große Reiterkarriere auszeichnen, sondern sein großes Einfühlungsvermögen für die ihm anvertrauten Pferde, sein taktisches Gespür im Rennen und seine starke Finishkraft waren unübersehbar.

Gerhard Streit überschätzte dabei nie die Leistungskräfte seiner Pferde. Vom Peitschengebrauch hielt er nicht viel. Wenn er merkte, dass sein Pferd in der entscheidenden Phase eines Rennens nicht mehr mithalten konnte, dann nahm er die Hände herunter.

Gerhard Streit: 8 Siege 1938 Orgelton
1939 Wehr Dich
1940 Schwarzgold
1941 Magnat
1943 Allgäu
1946 Solo
1952 Mangon
1961 Baalim
Otto Schmidt: 7 Siege 1916 Amorino
1918 Marmor
1923 Augias
1942 Ticino
1944 Nordlicht
1950 Niederländer
1951 Neckar
Tom Busby: 5 Siege 1878 Oroszvar
1883 Tartar
1886 Potrimpos
1895 Impuls
1896 Trollhetta
Andrasch Starke: 5 Siege 1998 Robertico
2000 Samum
2002 Next Desert
2006 Schiaparelli
2008 Kamsin
Peter Alafi: 4 Siege 1968 Elviro
1979 Königsstuhl
1981 Orofino
1983 Ordos
Hein Bollow: 4 Siege 1953 Allasch
1954 Kaliber
1956 Kilometer
1962 Herero
Ernst Grabsch: 4 Siege 1929 Graf Isolani
1933 Alchimist
1936 Nereide
1937 Abendfrieden
Everett Haynes: 3 Siege 1925 Roland
1928 Lupus
1932 Palastpage
E. Madden: 3 Siege 1870 Adonis
1871 Bauernfänger
1879 Künstlerin
Lester Piggott: 3 Siege 1957 Orsini
1963 Fanfar
1967 Luciano
Dave Richardson: 3 Siege 1971 Lauscher
1980 Navarino
1986 Philipo
G. Sopp: 3 Siege 1872 Hymenaeus
1874 Paul
1890 Dalberg
Ch. Ballantine: 2 Siege 1891 Peter
1893 Geier
E. Böhlke: 2 Siege 1931 Dionys
1948 Birkhahn
F. Bullock: 2 Siege 1910 Orient
1912 Gulliver II
Albert Klimscha: 2 Siege 1955 Lustige
1959 Uomo
E. Martin: 2 Siege 1894 Sperber
1898 Habenichts
Joan Pall: 2 Siege 1964 Zank
1974 Marduk
J. Rastenberger: 2 Siege 1920 Herold
1934 Athanasius
R. Smart: 2 Siege 1885 Budagyöngye
1889 Uram-batyam
G. Stern: 2 Siege 1904 Con amore
1908 Sieger
Kevin Woodburn: 2 Siege 1989 Mondrian
1995 All My Dreams
G. Archibald: 1 Sieg 1914 Ariel
G. Arnott: 1 Sieg 1876 Double Zero
David Bonilla: 1 Sieg 2005 Nicaron
G. Cadwaladr: 1 Sieg 1977 Surumu
B. Carslake: 1 Sieg 1911 Chilperic
W. Corser: 1 Sieg 1875 Palmyra
L. Danek: 1 Sieg 1921 Omen
Kevin Darley: 1 Sieg 1999 Belenus
Lanfranco Dettori: 1 Sieg 1991 Temporal
Stephen Eccles: 1 Sieg 1994 Laroche
E. Fisk: 1 Sieg 1977 Pirat
P. Fuchs: 1 Sieg 1960 Alarich
W. Gassmann: 1 Sieg 1958 Wilderer
D. Goodway: 1 Sieg 1887 Zsupan
J. Gough: 1 Sieg 1881 Cäsar
J. Greaves: 1 Sieg 1884 Stronzian
J. Grimshaw: 1 Sieg 1873 A. von Edelreich
W. Held: 1 Sieg 1949 Asterblüte
R. Huxtable: 1 Sieg 1905 Patience
G. Hyams: 1 Sieg 1899 Galifard
H. Ibbet: 1 Sieg 1900 Hagen
Fredrik Johansspon: 1 Sieg 2007 Adlerflug
W.H. Jones: 1 Sieg 1897 Flunkermichel
R. Kaiser: 1 Sieg 1919 Gibraltar
F. Kasper: 1 Sieg 1917 Landgraf
P. Kienzler: 1 Sieg 1970 Alpenkönig
O. Langner: 1 Sieg 1966 Ilix
G. Lewis: 1 Sieg 1972 Tarim
H. Lewis: 1 Sieg 1903 Bono modo
W. Little: 1 Sieg 1869 Investment
Lutz Mäder: 1 Sieg 1987 Lebos
D. Maher: 1 Sieg 1913 Turmfalke
J. Munro: 1 Sieg 1930 Alba
Billie Newnes: 1 Sieg 1992 Pik König
W. O’Connor: 1 Sieg 1906 Fels
José Orihuel: 1 Sieg 1975 Königsee
T. Osborne: 1 Sieg 1880 Gamiani
Olivier Peslier: 1 Sieg 1997 Borgia
W. Plüschke: 1 Sieg 1915 Pontresina
E. Pretzner: 1 Sieg 1927 Mah Jong
W. Printen: 1 Sieg 1935 Sturmvogel
John Reid: 1 Sieg 2001 Boreal
Harro Remmert: 1 Sieg 1973 Athenagoras
Mark Rimmer: 1 Sieg 1990 Karloff
F. Rossiter: 1 Sieg 1888 Tegetthof
Erwin Schindler: 1 Sieg 1982 Ako
Bernd Selle: 1 Sieg 1978 Zauberer
W. Shaw: 1 Sieg 1907 Desir
J. “Micky” Starosta: 1 Sieg 1965 Waidwerk
Andreas Suboric: 1 Sieg 2004 Scirocco
Ralf Suerland: 1 Sieg 1976 Stuyvesant
Walter Swinburn: 1 Sieg 1988 Luigi
F. Taral: 1 Sieg 1902 MacDonald
W. Tarras: 1 Sieg 1922 Hausfreund
B. Taylor: 1 Sieg 1969 Don Giovanni
R. Torke: 1 Sieg 1924 Anmarsch
W. Warne: 1 Sieg 1909 Arnfried
L. Watts: 1 Sieg 1882 Trachenberg
F. Webb: 1 Sieg 1892 Espoir
F. Williams: 1 Sieg 1926 Ferro
St. Zajac: 1 Sieg 1947 Singlspieler

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