1 Wiener Walzer F.Johansson
2 Saphir A.Starke
3 Oriental Lion D.Porcu
4 Panyu F.Minarik
5 Egon R.Hughes
6 Hansom L.Dettori
7 Bolivia A.Suborics
8 Eliot T.Hellier
9 Quo Dubai T.Durcan
10 Glad Panther R.Piechulek
11 Suestado A.De Vries
12 Frantic Storm D.Holland
13 Toughness Danon E.Pedroza
14 Sordino J.Victoire
15 Marlow A.Helfenbein
16 Ordenstreuer A.Pietsch
17 Double Handful W.Mongil
Das vorläufige Derby-Feld steht: 17 Kandidaten sollen voraussichtlich am Sonntag in einer Woche in die Boxen zum 140. Idee Deutschen Derby in Hamburg einrücken. Alle Favoriten sind auch weiterhin mit von der Partie, und auch in den Wettmärkten der Buchmacher finden sich die gewohnten Namen.
So rangiert Georg Baron von Ullmanns Suestado beim Wettanbieter RaceBets.com mit 36:10 auf Position eins, dicht gefolgt von seinem Trainingsgfährten Wiener Walzer (42:10).
Dann gibt es schon einen größeren Abstand bis zum Union-Zwieten oriental Lion, auf den 90:10 zu haben sind. Saphir, der Ritt von Andrasch Starke, notiert bei 100:10. Die nachgenannte Stute Bolivia kann man zu einem Kurs von 120:10 wetten. Längster Außenseiter ist Double Handful (1200:10)
Am 5. Juli 2009 steigt in Hamburg das 140. Deutsche Derby in Hamburg. Und das Starterfeld nimmt nun immer deutlichere Konturen an, nachdem am Montag der letzte Streichungstermin beim Direktorium in Köln war. 17 Kandidaten blieben noch im Rennen, wobei sämtliche Gäste aus dem Ausland (darunter auch Godolphins Peligroso) gestrichen wurden. Damit wird das Blaue Band 2009 zu einer rein nationalen Angelegenheit.
50.000 Euro ließ sich Dr. Christoph Berglar die Nachnennung von Bolivia kosten. Die Zweite des Hoppegartener Diana-Trials zu Miss Europa kam überraschend noch ins Aufgebot und wird die einzige Stute sein. Ihre Form aus Berlin wurde durch die hinter ihr platzierte Soberania im Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft allerdings zunächst nicht aufgewertet.
Berglar gegenüber GaloppOnline.de: „Mit der Stutenerlaubnis steht Bolivia im Ranking der Derby-Teilnehmer auf Platz drei hinter Wiener Walzer und Saphir. Wenn man nicht mitläuft, kann man auch nicht gewinnen.”
Bei der GaloppOnline.de-Umfrage: Welche Stute hätte eine Chance im Derby? stimmten nur 23 Prozent für Bolivia, während 40 Prozent für Miss Europa und 37 Prozent für Serienhoehe votierten.
Bolivias Trainer Waldemar Hickst hat damit vier Kanddiaten im Rennen – neben der Monsun-Tochter handelt es sich um den Union-Vierten Egon, den Park Wiedinger Frantic Storm und den im Bremer swb-Derby-Trial drittplatzierten Sordino.
Als Favorit in den Wettmärkten gilt Georg Baron von Ullmanns Suestado gemeinsam mit dem ebenfalls von Jens Hrischberger vorbereiteten Union-Sieger Wiener Walzer. Peter Schiergen schickt mit Panyu (Filip Minarik) und Saphir (Andrasch Starke) ebenso zwei Pferde ins Derby wie Uwe Ostmann mit Oriental Lion (Daniele Porcu) und Glad Panther sowie Mario Hofer (Quo Dubai und Marlow).
Die weiteren Pferde sind Double Handful, Eliot (Terry Hellier), Hansom, Ordenstreuer und Toughness Danon (Eduardo Pedroza).
Chef-Handicapper Harald Siemen stufte die 17 Derby-Kandidaten am Montag nach ihrem GAG ein. Mit 95 Kilo rangieren Union-Sieger Wiener Walzer und Bavarian Classic-Gewinner Saphir an der Spitze, wobei der Schlenderhaner mit der Nummer eins ins Rennen gehen wird.
Es folgen Oriental Lion, Panyu und Egon vor Hansom ,Bolivia und Eliot .Der Wettmarkt-Favorit Suestado befindet sich nur auf Platz elf. Eine Übersicht über die Derby-Pferde finden Sie in der Tabelle nach Alphabet und der Rating-Tabelle.
Das Gesamtvolumen der Preisgelder im Derby beläuft sich auf 795.000 Euro, wovon 500.000 Euro (300.000 Euro dem Sieger) an Rennpreisen winken, 175.000 Euro auf die Besitzer- und 120.000 Euro auf die Züchterprämien entfallen.
140. IDEE Deutsches Derby
1 Wiener Walzer
2 Saphir
3 Oriental Lion
4 Panyu
5 Egon
6 Hansom
7 Bolivia
8 Eliot
9 Quo Dubai
10 Glad Panther
11 Suestado
12 Frantic Storm
13 Toughness Danon
14 Sordino
15 Marlow
16 Ordenstreuer
17 Double Handful
Das Deutsche Derby hat für 2009 einen neuen Partner. Das Haus J. J. Darboven übernimmt das Patronat über das wichtigste Pferderennen des deutschen Turfs, das nun am 5. Juli mit einer Dotierung von 795.000 € unter dem Titel „IDEE 140. Deutsches Derby“ gelaufen wird. „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Vizepräsident Albert Darboven zu dieser Sponsorship entschlossen hat“, kommentiert HRC-Präsident Eugen-Andreas Wahler, „das ist eine hervorragende und aus unserer Sicht sehr hanseatische Lösung.“ Das Haus J. J. Darboven gehört schon seit Jahrzehnten zu den Förderern des Hamburger Renn-Clubs.
Noch vor wenigen Wochen sah es so aus, als ob Trainer Peter Schiergen in diesem Jahr in Bezug auf das „Blaue Band“ nicht unbedingt gute Karten haben würde. Doch inzwischen kommen gleich drei Hengste aus dem größten Rennstall Deutschlands (ca. 140 Pferde) für das IDEE 140. Deutsche Derby in Betracht. Neben Daring Tiger (müsste allerdings noch nachgenannt werden) und dem Neuzugang Panyu ist dies spätestens seit Pfingstmontag Saphir. Der Hengst im Besitz der Frankfurter Geschäftsfrau Margot Herbert, 85, gewann nach starker kämpferischer Leistung in München das Bavarian Classic und löste damit sein Ticket für Hamburg.